Was tun, wenn mein Baby Durchfall hat?

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Gerade bei kleinen Kindern ist Durchfall relativ häufig. Das kindliche Verdauungssystem ist wesentlich sensibler als das von Erwachsenen und reagiert dementsprechend schneller auf Beeinträchtigungen. Bei Stillbabys ist Durchfall jedoch vergleichsweise selten. Neugeborene haben meist mehrmals am Tag sehr weichen, dünnflüssigen Stuhlgang. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern im Gegenteil völlig normal. Scheidet das Baby allerdings öfter als gewöhnlich Stuhl aus, riecht dieser übel, ist wässrig und schleimig, könnte es sich um Durchfall handeln. Bei älteren Kindern gilt: Ist der Stuhlgang wässrig und erfolgt mehrmals innerhalb weniger Stunden, kann man von einer Durchfallerkrankung sprechen.

Ist Ihr Baby an Durchfall erkrankt, ist es in erster Linie wichtig, die Ursache dafür abzuklären. Meist sind Magen-Darm-Infektionen, ausgelöst durch Viren oder Bakterien, Grund für die Durchfallerkrankung. Seltener können auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien oder Antibiotika Durchfall bei Kindern auslösen. Wird die Erkrankung von Fieber oder Erbrechen begleitet, handelt es sich meist um eine ernsthafte Infektion. Dem Kind kann dann vor allem der hohe Flüssigkeitsverlust zu schaffen machen. Da der kindliche Körper einen wesentlich höheren Flüssigkeitsanteil aufweist als der erwachsene, kann der Verlust von Flüssigkeit für ihn auch wesentlich dramatischere Folgen haben. Grundsätzlich ist zu sagen, je kleiner das Kind und je höher der Flüssigkeitsverlust, umso ernster ist die Situation. Um lebensbedrohliche Situationen zu vermeiden, sollte bei sehr kleinen Kindern (jünger als 7 Monate mit einem Gewicht unter 8 Kilogramm) grundsätzlich ein Arzt hinzugezogen werden. Das gilt auch, wenn hohes Fieber, starkes Erbrechen oder blutiger Durchfall hinzukommen oder Ihr Kind die Flüssigkeitsaufnahme verweigert.

Leidet Ihr Kind an Durchfall, sollten Sie vor allem den Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Geben Sie Ihrem Kind reichlich zu trinken. Besonders geeignet sind stilles Wasser, Kamillen- oder Fencheltee sowie verdünnter schwarzer Tee. Kohlensäurehaltige oder stark gezuckerte Getränke sowie unverdünnte Fruchtsäfte sollten Sie meiden, da diese das ohnehin schon belastete Verdauungssystem zusätzlich belasten. Das gilt auch für stark zucker- oder salzhaltige, fettige oder stark gewürzte Speisen. Geben Sie Ihrem Kind leicht verdauliche und gut verträgliche Speisen wie zum Beispiel Hühnerbrühe, Reisgerichte, Toast, Zwieback, einen geriebenen Apfel oder eine zerdrückte Banane. Um den Mineralstoffhaushalt auszugleichen, eignen sich Elektrolytlösungen aus der Apotheke.

Hausmittel helfen

Hausmittel gegen Durchfall, wie zum Beispiel Heidelbeertee oder Dinkelbrühe, eignen sich hervorragend als unterstützende Maßnahmen. Ebenso schonend aber wesentlich effektiver sind rein pflanzliche Arzneimittel wie zum Beispiel Diarrhoesan. Es bündelt die natürlichen Wirkstoffe von Apfelpektin und Kamille: Apfelpektin bindet die Gifte im Darm, während der Kamillenextrakt entzündungshemmend und krampflindernd wirkt. Da beide Wirkstoffe in hochkonzentrierter Form zur Anwendung kommen, können sie deutlich effektiver und gezielter wirken als in traditioneller Darreichungsform.

Was Ihr Kind sonst noch braucht, um schnell wieder gesund zu werden, sind Ruhe und Zuwendung. Geben Sie ihm Zeit, wieder völlig zu genesen. In einer vertrauten und behaglichen Atmosphäre wird Ihr Kind bald wieder zu Kräften kommen.

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