Tipps, wie Sie die Zeit mit Ihrem Baby richtig genießen

Dass ein Baby Arbeit bedeutet, wissen auch diejenigen, die bislang noch keine Kinder haben. Sicher macht sich jede werdende Mutter und jeder künftige Vater Gedanken, wie sich das ganze Leben ändern wird, wenn der neue Erdenbürger erst einmal da ist.

In erster Linie denkt man dabei an den Winzling, für den man nun zu sorgen hat, damit es ihm an nichts fehlt. Doch wie viel Arbeit ein Baby bedeutet, merken die meisten Eltern sozusagen "am eigenen Leib", wenn aus der Wiege das erste Weinen erschallt.

Gerade in der ersten Zeit, in der der Säugling erst seinen Rhythmus finden muss und an ein Durchschlafen nicht zu denken ist, geraten viele Mütter an ihre Grenzen. Aufstehen im Stundentakt zum Stillen, Wickeln oder Trösten wird zum Alltag. Dass dabei der eigene Körper erheblichen Strapazen ausgesetzt ist, merkt man schnell. Hat man dann noch ein so genanntes "Schreikind", sind viele Eltern überfordert. Doch das ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Nein, stehen Sie dazu!

Stehen Sie zu Ihren dunklen Augenringen und Ihrem müden Gesicht - schließlich sorgen Sie rund um die Uhr für das neue Leben - und das muss Ihnen erst einmal jemand nachmachen. Sicher, die Klugschwätzer, welche große Reden schwingen und gerne herunterspielen, wie viel Arbeit ein Baby bedeutet, gibt es immer. Doch lassen Sie sich davon nicht beirren. Suchen Sie sich Hilfe und Unterstützung.

An erster Stelle steht dabei natürlich der Vater. Ohne Absicht registrieren diese oftmals gar nicht - vor allem wenn sie außer Haus arbeiten - wie viel Arbeit ein Baby bedeutet. Viele Ehemänner schlummern selig weiter, während ihre Frauen mehrmals nachts aufstehen. Doch auch ein Vater, der am nächsten Morgen zur Arbeit muss, kann zumindest einmal das Aufstehen übernehmen und schenkt so der Mutter zumindest ein paar Stunden mehr Schlaf. Schließlich ist es nicht nur der stolze Papa, der am nächsten Morgen acht Stunden seinen Pflichten nachzugehen hat, sondern auch die erschöpfte Mama ist für weit mehr als acht Stunden mit dem Säugling und dem Haushalt beschäftigt.

Wer das Glück hat, auf Großeltern zurückgreifen zu können, sollte dies bedenkenlos tun. Welche Oma oder welcher Opa schieben nicht stolz den Kinderwagen durch die Gegend oder spielen mit dem Enkel? Auch den Wochenendeinkauf sollten Sie ruhig mal abgeben. Das wiederum verschafft Ihnen etwas Freiraum. Doch machen Sie nicht den Fehler, diesen Freiraum dafür zu nutzen, liegengebliebene Arbeiten zu erledigen. Wen kümmert es, dass im Wohnzimmer nicht täglich Staub gewischt wird? Nutzen Sie diese Auszeit für sich – so kurz sie auch sein mag. Schließlich haben Sie mit dem Baby Arbeit genug.

Haben Sie keinen Partner, den Sie um Hilfe bitten können und ist auch niemand aus der Familie in der näheren Umgebung, tun sich so manche Probleme auf. Hilfreich sind hier Kontakte zu anderen Müttern, etwa in Krabbelgruppen. Sie werden schnell feststellen, dass Sie mit Ihren Problemen nicht alleine sind sondern dass es auch anderen so ergeht. Auf diese Weise können sich die Mütter untereinander absprechen, gegenseitig einmal auf die Babies aufzupassen.

Wer ein Baby hat, stellt nicht nur sein komplettes bisheriges Leben auf den Kopf, sondern gerät unweigerlich in Situationen, in denen man Hilfe braucht. Hilfe, die Sie sich ohne Scheu suchen, ja einfordern sollten.

www.esprit.de
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