Der Ernährungsplan für Babys 1. Jahr

Als frischgebackene und gerade beim ersten Kind unerfahrene Mutter, hat man natürlich häufig Angst etwas falsch zu machen. Das betrifft nicht nur die Pflege des Kindes sondern vor allem die Baby-Ernährung nimmt einen bedeutenden Raum im Leben mit dem Familienzuwachs ein.

Die ersten Monate sind im Prinzip denkbar einfach - vor allem für jene Mütter, die ihr Kind stillen. Muttermilch ist in Punkto Baby-Ernährung unbestritten das Beste, was Sie Ihrem Kind geben können. Sie enthält alle Vitamine und Mineralstoffe, die der winzige Körper braucht. Insbesondere werden hier die Weichen für gute Abwehrkräfte des Babys gestellt. Studien zeigen auch, dass bei Stillkindern ein vermindertes Allergierisiko vorliegt. Als Mutter sollten Sie in dieser Zeit ganz besonders auf eine gesunde Nahrung achten, denn die wertvollen Nahrungsbestandteile übertragen sich so auch auf Ihr Kind. Im Übrigen ist Stillen die praktischste Lösung in Sachen Baby-Ernährung. Auch wenn man mit dem Baby unterwegs oder auf Reisen ist - die Mahlzeiten sind stets dabei.

Doch leider ist das Stillen aus verschiedenen Ursachen nicht immer möglich und so gibt es als Alternativ-Babynahrung die Milchflasche. Milchpulver ist heute sehr hochwertig und so kann man bedenkenlos auf die Flasche umsteigen. Doch achten Sie dabei darauf, dass Sie das Fläschchen stets frisch zubereiten, damit sich keine Keime bilden. Bei der breiten Produktpalette an Milchpulver sollten Sie auf die Erfahrungen Ihrer Hebamme oder anderer Jungmamas zurückgreifen, um die richtige Milch für Ihren kleinen Sonnenschein zu finden.

Gerade wenn man mit dem Baby unterwegs ist, neigt man gerne dazu, in der Flasche für zwischendurch Saft mitzunehmen. Dies sollten Sie nach Möglichkeit unterlassen, denn diese sind meist voller Zucker. Ein ungezuckerter Fencheltee reicht völlig aus und belastet den kleinen Organismus nicht.

Meist kommt nach 5 – 7 Monaten die Zeit, in der man allmählich auf Babybrei umsteigt. Meist wird gesagt, dass die richtige Zeit gekommen ist, wenn Ihr Kind anfängt, sich dafür zu interessieren, was Sie auf dem Teller haben. Doch welches Baby ist nicht neugierig und versucht alles zu erforschen? Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr kleiner Liebling nicht mehr satt wird bzw. nach dem 6. Monat (da neigen sich die Eisenreserven Ihres Babys dem Ende zu) sollten Sie damit beginnen, eine Trinkmahlzeit - meist die Mittagsmahlzeit - durch einen Brei zu ersetzen. Dabei sollten Sie erst mit einem einfachen Brei beginnen, der nur aus wenigen Zutaten besteht. Dies ist ratsam, da mit man, wenn Allergien auftreten, schnell weiß worauf Ihr Baby allergisch reagiert. Meist fangen junge Eltern damit an, Karottenbrei oder Pastinakenbrei zu füttern, da diese als allergiearm gelten. Nach einer Woche können Sie auf einen anderen Brei umsteigen. Anschließend kommt zum Gemüse meist ein Kartoffelbrei, der die notwendigen Kohlenhydrate liefert. Schmeckt das Ihrem Baby können Sie dazu übergehen, Fleisch unter den Gemüsebrei zu mischen.

Nach ungefähr einem Monat - je nach Baby kann das auch wesentlich länger dauern - können Sie nachmittags einen Obst- oder Getreidebrei füttern. Auf diese Weise gewöhnt sich Ihr Nachwuchs langsam an feste Nahrung. Anschließend kann die Abendmahlzeit durch einen Milch-Getreidebrei oder auch Gemüsebrei ersetzt werden. Sie können aber auch erst die Abendmahlzeit umstellen und erst danach die Zwischenmahlzeit - ganz nach den Vorlieben Ihres Babys.

Ab etwa 10 Monaten greift das Baby gerne auch nach einem Stück Apfel oder Banane, diesem Wunsch können Sie gerne nachgeben. Jedoch sollten Sie auf Brezen oder Kekse als „Zwischenmahlzeit“ verzichten - Ausnahmen sind natürlich erlaubt. So können Sie sicher sein, dass Ihr Kind eine ausgewogene und gesunde Baby-Ernährung erhält.

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